| Das PLASMACAT Abluftreinigungsverfahren PLASMACAT ist eine neue, äusserst effiziente Technik zur Reinigung von Abluft mit geringen Schadstoffkonzentrationen für unterschiedlichste Anwendungen. Als Hauptvorteile stechen neben den sehr niedrigen Betriebskosten auch die hohe erzielbare Reinheit hervor. Neu haben wir auch ein Verfahren zum Aufkonzentrieren von Gerüchen, sodass die zu behandelnde Luftmenge um Faktoren kleiner wird. Details zum Aufkonzentrieren von Geruch.
Verfahrensbeschreibung PLASMACAT
In einem neuartig konstruierten und unter Verwendung spezieller Materialien gebauten Anregungsgerät werden die Gase elektrischen Entladungen ausgesetzt. Dabei handelt es sich um stille, (dunkle) Townsend-, Korona- oder Glimm-Entladungen. Die dieses elektrische Feld durchströmenden Gasmoleküle werden dabei durch Elektronenstösse in einen Zustand mit verstärkten Schwingungen und damit verbunden mit stark erhöhter
Reaktionsbereitschaft versetzt (sog. kaltes Plasma, nichtthermisches Plasma oder Niedertemperatur Plasma). Im elektrischen Wechselfeld werden die Elektronen der Spannung entsprechend beschleunigt. Beim Zusammentreffen mit den Gasmolekülen geben die Elektronen ihre kinetische Energie ab und bringen die Moleküle dadurch in Schwingungen, ähnlich wie es eine Temperaturerhöhung um einige Tausend Grad bewirkt. Dieser
Vorgang der Stossanregung verläuft ohne nennenswerte Verluste, es kommt nur zu einer sehr geringen Wärmebildung. Ein Elektron wird abgespalten (Ionisation), wenn die Energiezufuhr so gross ist, dass sie nicht mehr in einem stabilen angeregten Zustand des Moleküls gelagert werden kann. Die übertragene Energie wird
solange in den Molekülen gelagert, bis sich die angeregten Partikel durch Stösse oder spontan unter Aussendung von Licht und Wärme in andere Moleküle oder sogar Ionen umwandeln. Die entstandene Wärme ist als Energiequelle verloren, das Licht wird jedoch von Gasmolekülen wieder absorbiert und für photochemische Reaktionen weiterverwendet. Die im elektrischen Feld gebildeten Produkte sind von der Zusammensetzung
der Eingangsgase, ihrer Konzentrationen und von der Feldstärke abhängig. Der Abbau ist, vor allem bei grösseren Molekülen, eine Kettenreaktion und wird oft durch Hydroxylradikale und peroxidische Verbindungen induziert. Die Lebensdauer der Zwischenprodukte ist meistens sehr kurz. Ein vollständiger Abbau wird durch den Einsatz von Kontaktkatalysatoren erreicht, welche bei Umgebungstemperatur wirksam sind und eine sehr lange Standzeit aufweisen. 
Eigenschaften - Universell
Der Anwendungsbereich umfasst die organischen und viele anorganischen, gasförmigen Verbindungen. - Für beliebige Volumenströme
Dank dem einfachen, modularen Aufbau der Anlage ist ein wirtschaftlicher
Einsatz sowohl für Klein-, Mittel- und Grossbetriebe gewährleistet. - Zuverlässig
Das Verfahren ist unempfindlich auf Konzentrationsschwankungen
und Änderungen in der Zusammensetzung der Abluft. Durch wartungsarme Anlagentechnik und eine einfache Bedienung ergibt sich ein Höchstmass an Sicherheit. Zusätzlich können ExSchutz, Fernbedienung und Fernüberwachung vorgesehen werden. - Keine Entsorgung von unerwünschten Nebenprodukten.
Die Schadstoffe in der Abluft werden in nicht toxische, geruchlose Substanzen umgewandelt, welche normalerweise direkt in die Atmosphäre oder das Abwasser abgegeben werden dürfen. - Geringe Unterhalts- und Betriebskosten
Die Anlagen erfordern minimale Aufwendungen für die Wartung und der Energieverbrauch ist sehr gering. - Erprobt
Es sind bereits viele Anlagen in verschiedenen Branchen in Betrieb. Sie beweisen die Effizienz und die hohe Wirtschaftlichkeit des Verfahrens. Vorführungen für die Behandlung verschiedener Abgase können jederzeit durchgeführt werden.
Einsatzgebiete:
- Geruchsbeseitigung
- Reinigung von Zuluft
- Beseitigung von Rauch
- Klimatechnik
- Beseitigung von Lösungsmitteln in Abluftströmen (VOC’s)
- Entgiftung von toxischen Substanzen
Anwendungsbeispiele: - Geruchsbeseitigung in der Nahrungsmittelindustrie durch Oxidation von Aminen, Aldehyden, Fettsäuren und Schwefelwasserstoff.
- Vernichtung von Geruchsstoffen aus Kläranlagen, Schlammbehandlung sowie Kompostieranlagen. (Buttersäure, Capronsäure, Mercaptane, Indol und Skatol).
- Geruchsbeseitigung bei Transport, Lagerung und Verarbeitung von Fleisch, Fisch, und Kadaver.
- Beseitigung von halogenierten Verbindungen in geringen Konzentrationen, z
.B. Vinylchlorid bei Bodensanierungen oder Grundwassersanierungen.
- Beseitigung von Abgasen aus der Verarbeitung von Farben und Lacken auf Wasserbasis. (Butylglykol, Phenoxipropanol, Butanol, Dimethylmethanolamin, Propylglykol, Propylenglykol).
- Entkeimung von Luft.
- Herstellung von reiner Luft für Messstände, Gebäude und spezielle
Anwendungen.
- Oxidativer Abbau von Lösungsmitteln in geringen Konzentrationen bis zu Kohlendioxid und Wasser, z.B. Kohlenwasserstoffe, Aldehyde, Ketone, Ester, Ether, usw. bei der Lack-, Farb- und Druckindustrie.
Zur Liste von Referenzanlagen. Photos von PLASMACAT Anlagen Rufen Sie uns an, falls Ihr Anwendungsgebiet nicht aufgeführt ist, wir prüfen gerne die Anwendbarkeit des PLASMACAT Verfahrens.(Darüber hinaus stehen uns auch alternative Verfahren zur Verfügung, z.B. zur Aufkonzentrierung von Lösemitteln, Rückgewinnung von Lösemitteln, Aufkonzentrierung von Gerüchen, katalytische Oxidation oder thermisch rekuperative Nachverbrennung RNV bzw.
RTO). Vorteile gegenüber den Konkurrenzverfahren: In vielen Fällen ist eine thermische oder katalytische Verbrennung wegen
des tiefen Heizwertes der Abluft nicht wirtschaftlich, vor allem wenn die Wärmeenergie nicht wieder verwertet werden kann. Ausserdem erfolgt durch die Verbrennung eine zusätzliche Belastung der Atmosphäre durch die Verbrennungsgase aus dem Brennstoff (mit zumindest grossen Mengen CO2, aber auch CO und je nach Verfahren auch Stickoxide). Die Verwendung von Aktivkohle oder anderen Adsorbenten bringt das
Problem der Beseitigung der adsorbierten Stoffe oder erhebliche Kosten zur Regenerierung mit sich. Bei allen Adsorptionsverfahren ist auch die Ueberwachung der noch freien Kapazität nicht einfach zu lösen. Biofilter sind nicht universell einsetzbar. Bei einem Wechsel in der Zusammensetzung und/oder Konzentration der Abluft ist eine relativ lange Adaptionszeit notwendig. Für einen erfolgreichen Betrieb ist eine
kontinuierliche Beschickung notwendig und toxische Stoffe (Biocide) müssen ausgeschlossen werden. Formaldehyde oder kleinmolekulare Kohlenwasserstoffe (z.B. Methan), Amine und generell Lösungsmittel in höheren Konzentrationen sind problematisch. Neben diesen Nachteilen bzw. Einschränkungen haben die Biofilter auch einen sehr hohen Platzbedarf. Ausserdem ist die Standzeit der Biomasse zum Teil nur kurz und bringt einen grossen Arbeitsaufwand und Entsorgungsprobleme mit sich bei der
Auswechslung. Oxidationsmittel wie Peroxide, Permanganate, Dichromate, Chlor oder Ozon sind sehr kostspielig, da grosse Mengen davon benötigt werden. Zusätzlich sind gewisse Oxidationsprodukte (z.B. Mangan und Chrom) zu entsorgen. Zum Teil sind die Oxidationsmittel nur in der flüssigen Phase anwendbar und/oder erfordern noch eine zusätzliche Aktivierung, z.B. duch UV oder Ultraschall.
Technische Daten Konzentrationsbereich Je nach Schadstoff liegt die theoretisch maximale Konzentration bei bis zu
10'000 ppm (1%). Falls die untere Explosionsgrenze überschritten wird, kann mit Luft oder Inertgasen verdünnt werden. In der Regel eignet sich das PLASMACAT Verfahren aber eher für sehr niedrige Konzentrationen, wie sie zum Beispiel bei Geruchsproblemen oder bei Trocknungsprozessen häufig auftreten. Energieverbrauch Für die Anregung wird ca. 0.5 bis 2.5 W pro m3 Luft benötigt. Eine Anlage
für 10'000 m3/h benötigt demzufolge eine elektr. Leistung von 5 bis 25 kW. Diese Zahlen sind Mittelwerte. Je nach Schadstoff und Konzentration ist mit anderen Werten zu rechnen. Betriebsmittel 3 x 400 Volt, 50 Hz für Volumenströme ab 1000 m3 / h 220 Volt, 50 Hz für kleinere Volumenströme Erzielbare Reinheit Je nach Schadstoffen bis unter die Nachweisgrenze.
Leistungen von Up-To-Date Umwelttechnik AG: - Beratung bei Geruchs- und/oder Abluftproblemen.
- Durchführung von Versuchen im eigenen Versuchslabor und vor Ort (Es stehen mehrere mobile Anlagen zur Verfügung).
- Engineering, Planung, Bau und Inbetriebnahme von Abluftreinigungsanlagen.
- Service und Wartung.
- Weiterentwicklung für neue Anwendungen.
- Lizenzvergabe und Betreuung der Lizenznehmer
Zusätzliche technische Informationen und ein Vergleich mit anderen Verfahren finden Sie hier. Weitere Informationen erhalten Sie gerne von: |